Klingende Kinderstube

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Einleitung
Unsere Kinder kommen schon als kleine Musiker zur Welt. Sie haben die angeborene Fähigkeit sowohl zum Singen als auch zur rhythmischen Bewegung. Schon lange vor der Geburt haben sie den Herzschlag der Mutter verfolgt und miterlebt und erkennen die Stimmen ihrer Eltern. Ebenso können sie schon im Mutterleib Melodien "speichern", an die sie sich auch nach der Geburt erinnern.
Jüngste wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass die Musik die ganzheitliche Entwicklung der Kinder stark fördert. Kinder, die Musik machen, sind sozialer, teamfähiger, kreativer und intelligenter als ihre Altersgenossen.
Musikalische Förderung soll den Studien zu Folge sogar einen positiven Einfluss auf das logische Denken und das räumliche Vorstellungsvermögen haben.

Idee der klingenden Kinderstube
Musik bestimmt unser Leben. Dass singen und tanzen unsere Seele froh und frei macht, hat wohl schon jeder erlebt. Babys und Kleinkinder lieben es, wenn die Eltern ihnen etwas vorsingen, mit ihnen durch die Wohnung tanzen, sich ganz einfach mit ihnen beschäftigen.
Leider ist es in der heutigen Zeit so, dass zwar viele Eltern gerne mit ihren Kindern singen möchten, aber sich gar nicht mehr an die alten Kinderlieder erinnern können. Ebenso können sie sich nicht mehr an die alten Abzählverse und Kniereiter-Spiele erinnern.
Genau da setzt die klingende Kinderstube ein. In den Musizierstunden werden Kinderlieder erlernt und Wege aufgezeigt, wie man sich musikalisch mit den Kindern beschäftigen kann. Es geht nicht darum, kleine Mozarts aus den Kindern zu machen, sondern in ihnen die Freude am Singen und an der Bewegung zu wecken.
Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass ein Elternteil mit dem Kind mitkommt und die Lektion mit dem Kind verbringt.
Die klingende Kinderstube richtet sich an Eltern, die mit ihren Kinder  Spass haben wollen und bereit sind, sich vor allem selber musikalisch zu betätigen

Kursbeschrieb
Kurs I für Babys von 6 bis 18 Monate

Babys erkunden mit Hingabe Stimme und Körper. Sie untersuchen alles in der näheren Umgebung, was rasselt und knistert, leuchtet und klappert. Freude am Getragen werden, der Spass an der Bewegung steht beim Kind im Vordergrund.
Dieser Kurs greift diese natürliche Begeisterung auf.  Die Mutter oder Vater trägt, berührt oder wiegt das Kind. Es werden Kinderlieder gelernt, Kniereiter-Spiele (Hoppe Reiter) mal auf einem grossen Ball statt auf den Knien gespielt, die Eltern tanzen zu klassischer Musik mit dem Kind auf dem Arm.
Mit Tönen und Geräuschen können Sie Ihr Baby zum Lachen bringen - mit einem Lied wieder beruhigen. Das vertraute Singen und die Stimme der Mutter/Vater wird als angenehme und stimulierende Interaktionserweiterung vom Kind wahrgenommen. Die musikalische Sprache in Form von Singen, leisen Geräuschen und Klangerfahrungen wird als „Brücke“ zwischen Eltern und Kind angesehen. Das Kind „reagiert“ mit Bewegungen, Lautäusserungen und mit verschiedenstem Gesichtsausdruck.
Gemeinsames Musizieren und Musikhören in dieser frühen Phase ist für das Kind Nahrung für Körper, Seele und Gehirn.


Kurs II für Kleinkinder von 1.5 bis 3 Jahre

Dieser Kurs geht auf den wachsenden Erlebnisraum der Kinder ein. Das gemeinsame Singen steht zwar immer noch im Vordergrund, aber nun können die Kinder aktiv mitwirken. Bewegungen werden gefördert, die Kinder dürfen selber einfache Rhythmusinstrumente ausprobieren, mit Tüchern kreativ werden. Echospiele ermuntern sie zum begeisterten Imitieren.
Die natürliche Freude an der Musik wird aktiv gefördert.
Auch in diesem Kurs ist ein Elternteil dabei und beteiligt sich aktiv.